Selbstmanagement ,Mit Der Richtigen Technik Leicht Zu Erzielen

Ich kann die Frage nicht beantworten, warum es Männer wie Matthias Pöhm und Frauen wie Ayn Rand mit ihren einfachen logischen, nachvollziehbaren Aussagen einfach nicht hinbekommen, sich Gehör zu verschaffen.

Man darf gespannt sein, wie viel Jahre noch ins Land gehen werden, bis ein paar Wissenschaftler das Gen oder das Hormon oder den Codefehler entdecken, der uns
daran hindert, das Richtige zu tun. Unsere Gedanken werden scheinbar in die falsche Bahn gelenkt.

Aber über diese Art von Gedankensteuerung und Selbstmanagement wollte ich hier nicht berichten, sondern darüber, wie man sich selbst mit ein paar Gedanken wieder ins Lot bringen kann.

Wer kennt nicht die abendliche Technik vor dem Einschlafen „Morgen muss ich um sechs Uhr dreißig aufwachen, völlig erfrischt und entspannt, gut gelaunt und motiviert für den Tag“ Dreimal aufgesagt – bitte es darf auch sieben Uhr fünfzehn sein – oder konzentriert gedacht und siehe da, man kann nach einiger Übung darin den Wecker getrost abschaffen. Wir haben den Erfolg auf der Hand, wie können uns selbst und unser vegetatives Nervensystem bewusst beeinflussen.

Man muss nicht erst Manager werden, um Stresstechniken (eigentlich Stressvermeidetechniken) und Zeitmanagement zu erlernen. Ich denke, das geht uns doch alle an und darf nicht nur den ach so geplagten Konzernverwaltern und Politikern vorbehalten bleiben. Mir bereitet es zum Beispiel schon Stress, wenn ich mitten im Schwung einer Seite bin, das Geschehen klar vor Augen habe, weiß, wie der nächste Absatz auszusehen hat und dann klingelt das Telefon und eine freundliche Stimme will mir für meine bestehende Versicherung ein günstiges Zusatzpaket verkaufen. Ich fahre nicht so leicht aus der Haut, aber wenn das in einer Stunde drei viermal geschieht, hat das seine Auswirkung auf die Qualität meines Artikels, meines Buches oder meines Grundrisses. Der Fluss ist weg und ich kann getrost eine Pause einlegen, um mich wieder zu fangen.
Das ist nur menschlich und davon kann sich keiner frei sprechen. Aber es gibt da einen Trick, der es jedem von uns leichter macht, wieder am „verlorenen Faden“ anzuknüpfen.
Wenn wir den Trick beherrschen, lassen wir gewissen Stress nicht so leicht an uns heran kommen und sparen dadurch sonst verlorene Zeit wieder ein.

Stress erhöht den Adrenalinspiegel, der Herzschlag wird schneller und wir beginnen heftiger zu atmen.
Ich habe mir also angewöhnt, mich 60 Sekunden auf meine Atmung zu konzentrieren, bewusst vier Sekunden durch die Nase einzuatmen und ebenso bewusst sechs Sekunden durch den Mund auszuatmen. Dadurch bekomme ich irgendwie meinen Herzschlag wieder in den Griff und entspanne mich.

Nach dieser kleinen Übung ist mein Stress abgearbeitet und ich kann mich wieder konzentrieren. Ich verschwende bewusst keinen Gedanken mehr auf die Störung sondern denke an meine Arbeit und die letzten Striche, Gedanken oder Wörter, die ich vor der Störung ausgeführt hatte.