Mit Selbstmanagemant In Aktion Treten

An dieser Stelle möchte ich zwei Aufsätze einfügen, die sich mit den Begriffen Altruismus und Egoismus in ihrer ursprünglichen Form auseinander setzen und eigentlich vom Thema Gedankensteuerung ein wenig abweichen, allerdings in engem Zusammenhang stehen mit
dem aufgeführten Szenario des Geschehenlassens und dem selbst in Aktiontretens:

Altruismus:

„Was sollen wir nur machen, was sollen wir jetzt tun?“
„Ihr macht mir übel. Ach, Du mein Gott, speiübel, Ihr sentimentalen Heuchler! Ihr lauft neben mir her, Ihr plappert nach, was ich Euch gelehrt habe, Ihr nützt das aus und verdient damit – und dann habt Ihr nicht einmal den Geschmack, Euch selbst einzugestehen, was Ihr da tut. Ihr lauft grün und gelb an, wenn Ihr die Wahrheit erkennt. Ich nehme an, das liegt … in der Natur Eurer Naturen, und das ist eben meine Hauptwaffe…
aber bei Gott, ich habe das satt. Ich muss mir einen Augenblick des Freiseins von Euch gönnen. Deshalb muss ich mein ganzes Leben lang Komödie spielen – für solch gemeine Mittelmäßigkeiten wie Ihr. Um Eure Empfindlichkeiten zu schonen, Eure Neigungen und Aufspielereien, um Euer Gewissen zu schützen und Euch den Frieden einer Seele zu erhalten, die Ihr gar nicht besitzt. Das ist der Preis, den ich für das was ich will, zu zahlen habe… aber ich weiß wenigstens, dass ich ihn zu zahlen habe. Über den Preis, wie über die Ware gebe ich mich keiner Täuschung hin.

Was die Ware ist, die ich will? Macht!
Das habe ich doch von Anfang an und immer wieder gesagt in vielen verschiedenen Weisen, aber das ist es was ich will und nichts anderes. Ich sage es deutlich und offen. Es ist nicht mein Fehler, dass Ihr nicht zuzuhören versteht. Ihr hättet es auf jeden Fall gekonnt. Aber Ihr habt nicht gewollt. Das war für mich sicherer als Taubheit.
Ich sage, dass ich die Absicht habe, zu herrschen, wie alle meine geistigen Vorgänger. Doch ich habe mehr Glück, als sie hatten. Ich habe die Frucht Ihrer Mühen übernommen und ich werde derjenige sein, der den großen Traum erfüllt sehen wird. rings um mich her sehe ich es heute, wie er Wirklichkeit wird. Ich erkenne es. Doch ich habe keinen Gefallen daran.
Ich hatte auch nie erwartet, dass ich je Gefallen daran finden würde. Genuss ist nicht meine Bestimmung. Ich soll nur soviel Befriedigung finden, wie es mein Empfindungsvermögen erlaubt. Doch ich werde herrschen!
Über wen? Über Euch, über die Welt. Es handelt sich bloß darum, den Ansatzhebel zu finden. Wenn man einmal gelernt hat, die Seele eines einzigen Menschen zu beherrschen, so kann man die ganze übrige Menschheit kriegen. Die Seele ist es, nicht Geißeln und Schwerter, nicht
Feuer und Geschütze. All die Cäsaren, Attilas und Napoleons waren darum Toren und konnten sich nicht halten.